Charly - Schmalspurbahn - Luxemburg - Echternach 1904-1954 Agrandir l'image

Charly

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Schmalspurbahn

Luxemburg - Echternach 1904-1954

ACHTUNG! ERHÄLTLICH AB DEM 21 DEZEMBER 2018

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58,00 €

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Fiche technique

Format 24 x 33 cm
Nombre de pages 356 pages
ISBN 978-99959-38-01-7
Poids 2,5 kg
Reliure cartonnée
Langue Allemand / Deutsch
Année de parution 2018
Auteur(s) Jean-Paul Meyer

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ATTENTION ! DISPONIBLE À PARTIR DU 21 DÉCEMBRE 2018

ACHTUNG! ERHÄLTLICH AB DEM 21 DEZEMBER 2018

Die als „Charly“ bezeichnete Schmalspurbahn verband von 1904 bis 1954 die Hauptstadt Luxemburg mit der Abteistadt Echternach und durchquerte dabei das touristisch sehr reizvolle Müllertal. Sie erhielt ihren Spitznamen vom damaligen Regierungsmitglied Charles Rischard, der sich leidenschaftlich für den Bau der Schmalspurbahnen einsetzte.

Nach der Inbetriebnahme der Sauertalstrecke 1873 war Echternach wohl mittels einer Eisenbahn mit der Hauptstadt verbunden, die Einwohnerschaft verlangte jedoch eine schnellere Verbindung durch das landschaftlich wertvolle Müllertal. Andererseits verlangten die Einwohner der Oberstadt eine schnelle Eisenbahnverbindung mit dem auf dem Gebiet der Gemeinde Hollerich gelegenen Hauptbahnhof.

Der Bau des Charly verzögerte sich jedoch bis 1904 aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen der Regierung und dem Stadtrat wegen der Kostenübernahme für den Bau der erforderlichen Adolphe-Brücke. Der Streckenbau erfolgte durch den Staat und wurde durch die Luxemburger Sekundärbahnen (LSB) betrieben.

Charly stellte ein nützliches und unentbehrliches Bindeglied zwischen Wohn- und Arbeitsstätte, besonders für die Einwohner der Täler der Schwarzen Ernz und der Sauer dar. Er verband eine angenehme Romantik mit dem bloßen Nutzen, in dem er die unbedingt notwendigen Wirtschaftsgüter auf seinem Schienenstrang beförderte. Jedem Dorf lieferte Charly lebensnotwendige Güter und fuhr ihre mit Mühe erarbeiteten Agrarprodukte zu den Weiterverarbeitungsstätten.

Das Buch dokumentiert chronologisch auf 356 Seiten und anhand von mehr als 700 Fotos, historisch wertvollem Kartenmaterial, technischen Zeichnungen sowie original reproduzierten Bahnhofs- und Gleisplänen, unter welch schwierigen Bedingungen die betrieblichen, technischen, politischen und nicht zuletzt menschlichen Interessen berücksichtigt werden konnten. Es gibt dem Leser einen ausgezeichneten Einblick in diese heute nostalgisch anmutende, aber auch schwierige und raue Zeit. Es wendet sich gleichermaßen an Technikbegeisterte, Eisenbahnfreunde und lokalgeschichtlich Interessierte.

Das Buch beschreibt fundiert und lebendig die Geschichte und Entwicklung der Bahn über zwei Weltkriege hinweg, die aufeinanderfolgende Übernahme durch die PH-Gesellschaft, den Staat und später die CFL, sowie den anschließend verlorenen Kampf um die Rettung dieser legendären Schmalspurlinie. Dabei werden die Bestrebungen einer Hauptbahnhofsverlegung in die Oberstadt und der Bau der Adolphe-Brücke ebenfalls beschrieben.

Mehr als 700 Illustrationen!